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"Rosenhaut" - in memoriam
Die Installation zeigt eine Parallele und gleichzeitig eine Distanz zur Installation an der ehemaligen
Jutefabrik auf. Sie verweist auf den Fabrikanten, der sich mit seiner Familie hinter den privaten Mauern unweit des Arbeitserziehungslagers und der Jutefabrik den Schicksalen der
Zwangsarbeiterinnen entziehen und sich distanzieren konnte und doch gleichzeitig eine unabänderbare Verbindung mit ihnen einging.
"Nr. 144, Charlotte D." Durch die Markierung eines Wegstücks wird an das Schicksal der Frauen erinnert, die
täglich unter Beaufsichtigung vom Arbeitserziehungslager zur Jutefabrik im Gleichschritt und in Zweierreihen marschieren mussten. Der rote Rosenstreifen in der Mitte der Installation nimmt Bezug
auf die einheitlichen Arbeitsanzüge der Zwangsarbeiterinnen mit roter Streifenmarkierung auf dem Rücken. Die Rosen weisen durch die unterschiedlichen Phasen des Verwelkens, auf die
Vergänglichkeit und das Vergessen hin.
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